>> Berichte des Dragon Mix Teams


Dragon Mix Team

Wir sind ein leistungsorientiertes Drachenbootteam, bei dem der Spaß und die Kameradschaft ebenso Ihren Platz haben, wie der sportliche Erfolg!

Wir sind eine Gruppe „Paddelbegeisterter“, denen keinen Wetter zu schlecht ist um sich aufs Wasser zu wagen und trainieren deshalb über das gesamte Jahr. Unser Team setzt sich zusammen aus Paddlern aller Drachenbootteams, die beim Saarbrücker Kanuclub trainieren und startet meist nur bei überregionalen Regatten.

Das Training findet Sonntagvormittags statt, Treffpunkt ist um 11 Uhr am Bootshaus das Kanu - Club, Beginn: 11.30 Uhr, Dauer ca. 1 Stunde

 

Das sich unser Team noch im Aufbau befindet, sind sportliche Frauen und Männer ab 18 Jahren jederzeit willkommen!
 

 

 


SKC Mix Boot beim Schiersteiner Hafenfest

Ein Bericht von: Judith Pfeifer

 

 

Nach dem Halbmarathon in Oberhausen stand für das Mix-Team des Kanu-Club in 2009 die  nächste Regatta an. Wir starteten bei den Drachbootrennen anlässlich des 14. Schiersteiner Hafenfestes (Vorort von Wiesbaden) am 11./12. Juli. Gemeldet hatten wir für die Distanzen 250m, 500m und 2000m im Bereich Breitensport, außerdem beteiligten wir uns an dem Staffelrennen über 150m.

Neben dem SKC Mix Boot hatten sich an der Regatta  weitere 10 Boote aus dem Saarland angemeldet. Dies erweckte bei Regattaleiter Günter Renschin den Eindruck „das das Saarland mit allem was Paddel halten kann, nach Schierstein kommt“….er war wohl noch nie beim Saarspektakel dabei….

Die Rennen wurden über zwei Tage verteilt gefahren und da die Rennen morgens bereits um 8.30 Uhr gestartet wurden, reisten wir am Freitagabend mit unseren Zelten an. Nachdem wir das mitgebrachte Drachenboot abgeladen hatten und uns auf dem Zeltplatz häuslich eingerichtet hatten, ging es zum Hafenfest - schließlich hatten wir nach getaner Arbeit alle Hunger und Durst.

Am Samstagmorgen dann, startete nach der Teamcaptainbesprechung um 7.00 Uhr (also quasi mitten in der Nacht…) die Regatta mit der Renndistanz über 250m:

Im Vorlauf erreichten wir mit einer Zeit von 1:04,3 den 4. Platz und mussten so in den Hoffnungslauf. Dort fuhren wir auf den 3. Platz in einer Zeit von 1:06,2 und hatten damit unter den 3. Platzierten die zweitschnellste Zeit gefahren und somit den Zwischenlauf erreicht. In diesem qualifizierten wir uns für das C-Finale, das wir mit einer Zeit von 1:07,1 gewannen und so insgesamt über diese Distanz den 13. Platz erreichten.

Nachmittags dann standen die 2000m an, die wir in einer Zeit von 10:15,0 bewältigten und damit  Platz 15 erreichten.

Am Abend stärkten wir uns bei einem gemeinsamen Abendessen in einem italienischen Restaurant und füllten die Kohlehydrat- und Flüssigkeitsspeicher des Körpers wieder auf und ließen den Abend auf dem Hafenfest und der Bootsparty des Schiersteiner Kanuclub ausklingen.

Am Sonntag standen dann die Rennen über 500m an. Vor dieser Distanz haben viele Paddler eine gehörige Portion Respekt bzw. wird sie nicht sonderlich gemocht, da sie als besonders hart empfunden wird. Der Vorlauf stand bereits um 8.40 Uhr an, es war also wieder frühes Aufstehen angesagt und dort erreichten wir mit einer Zeit von 2:12,3 wieder den 4. Platz. Da wir nun im Hoffnungslauf volle Power fuhren (3. Platz, Zeit: 2:12,0) durften statt des befürchteten D-Finale ein weiteres Rennen im Zwischenlauf fahren. Dort qualifizierten wir uns wieder für das C-Finale, in dem wir mit einer Zeit von 2:12,7 dann schließlich 2. Platz erreichten. Kurios war dabei, dass einer unserer Renngegner, durch einen Steuerfehler das Rennen abbrechen musste, so dass wir uns im ersten Moment als Sieger des C-Finale fühlen durften. Diese Mannschaft fuhr dann als weiteres Boot im A-Finale über 500m mit und erreichte dort eine bessere Zeit als unser Boot und wurde somit noch nachträglich Sieger des C-Finale.

Insgesamt erreichten wir in Gesamtwertung des Bereich Breitensport, bei starker Konkurrenz, den 14. Platz von insgesamt 24 Booten.

 


7. Drachenboot-Halbmarathon in Oberhausen

Ein Bericht von: Judith Pfeifer

 

 

Am 28.03.2009 starteten Mitglieder des Dragon Mix Boot zusammen mit Paddlern aus anderen Booten des SKC beim 7. Drachenboot-Halbmarathon des TC Sterkrade in Oberhausen. Mit von der Partie waren Patrizia Nothof, Judith Pfeifer, Claudia Röder, Elmar Paulus, Dirk Pirritano, Holger Preuschoff, Thilo Regitz, Patrick Siegel, Gabor Szabo, Udo Vater, Joachim Weisang  und Guido Zahn. 

Den ganzen Winter wurden wir durch den Trainer der Saarwölfe Ulli Bauer auf das Rennen vorbereitet. Die kalten Temperaturen über den ganzen Winter machten es uns nicht einfacher und so quälten wir uns bei Regen, Kälte und Eis - unvergessen dabei unser „Ritt“ über Eisplatten auf der Saar Mitte Januar. Je länger die Vorbereitung dauerte desto mehr wurde uns klar – dieses Rennen wird ganz hart!

So machten wir uns schließlich mit einer beachtlichen Portion Respekt auf den Weg nach Oberhausen. Ein Teil des Teams und auch unser Drachenbootwart Mario Caspar, der unser Rennboot „Hilde“ nach Oberhausen brachte, reisten bereits am Freitag an. Am Samstagmorgen fuhren wir dann nach dem Frühstück zur Rennstrecke und nachdem auch der Rest des Teams sich eingefunden hatte wuchs die Anspannung je näher das Rennen kam. Nachdem kurz vor dem Start der Regen noch fast waagerecht über den Rhein-Herne-Kanal gepeitscht wurde, hatte der Wettergott im Laufe des Nachmittags noch ein Einsehen mit uns. Der Regen ließ nach und wir durften während des Rennens sogar einige Sonnenstrahlen „genießen“. Jedes Boot startete stehend mit 2 Min. Zeitunterschied - wir starteten als 7. Boot und fuhren ein recht „einsames“ Rennen ohne Überholmanöver. Dank der unermüdlichen Anfeuerung während des ganzen Rennens durch unseren Trainer und Steuermann Ulli und die lautstarke Unterstützung unseres mitgereisten „Anhangs“ im Start- / Zielbereich schafften wir das Rennen in der Zeit von 1:44:27 Std. und wurden 16. von 22 Booten. Hätten wir nicht durch den krankheitsbedingten Ausfall einer Mitpaddlerin eine Zeitstrafe von 1 Min. bekommen (so hatten wir statt der vorgeschriebenen 6 Frauen nur 5 Paddlerinnen), hätten wir die gleiche Zeit wie der 13.Platzierte erreicht.

Erschöpft, zufrieden aber auch froh es geschafft zu haben, stiegen wir aus dem Boot und freuten uns schon auf die anschließende Regenerationsphase im Sauna- und Wellness-Bereich unseres Hotels, wo die verspannten und schmerzenden Muskeln wieder gelockert werden konnten. Beim gemeinsamen Essen in großer Runde fand der Tag einen schönen Ausklang.