nähere Informationen zum freiwilligen sozialen Jahr im saarländischen Sport finden Sie hier.
Die FSJ-Stelle im Saarbrücker Kanu-Club ist vom 01.09.2007 bis zum 31.08.2008 besetzt.
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FSJ ist die Abkürzung für freiwilliges soziales Jahr und ein solches kann seit wenigen Jahren auch im Sport durchgeführt werden. Hierbei melden sich Freiwillige zwischen 18 und 29 Jahren bei der Saarländischen Sportjugend, dem Träger aller FSJ im Sport im Saarland, und die Sportjugend vergibt dann möglichst nach den Wünschen der Einsatzstellen und Freiwilligen die geeigneten FSJ-Stellen. Hierbei wäre noch zu erwähnen, dass das FSJ mittlerweile als Ersatzdienst anerkannt ist und statt Zivildienst abgeleistet werden kann. Zu erwähnen wäre hier allerdings das deutlich geringere Gehalt und 3 Monate längere Dauer im FSJ. Da der Saarbrücker Kanu Club selbst sich nicht offiziell als Einsatzstelle beworben hat und der Olympiastützpunkt Rheinlandpfalz/Saarland nicht die Kapazität hatte zwei volle Stellen zu besetzen, bekam ich kurzerhand die Möglichkeit meine Arbeit zu zwei gleichen Teilen an beide Institutionen aufzuteilen. Umso besser passte das, da das FSJ in erster Linie auf Jugendarbeit ausgelegt ist und ich beim SKC die Möglichkeit bekam, Trainingseinheiten im Jugendbereich zu übernehmen und somit auch in dem angestrebten Bereich zu arbeiten.
Nachdem also das Organisatorische vom Tisch war, konnte ich schließlich in das Abenteuer FSJ starten. Hiervon kann ich im Großen und Ganzen nur Positives berichten. Nach kurzer Eingewöhnungsphase in beiden Einrichtungen hat mir die Arbeit viel Spaß gemacht und unterstützt von immer freundlichen Mitarbeitern des OSP und hilfsbereiten Menschen im SKC habe ich viele neue Sachen gelernt und nie Langeweile bekommen. Hierfür möchte ich mich auch nochmal bei allen bedanken, die zu dem guten Gelingen meines FSJ beigetragen haben. Mit Hilfe der 25 Seminartage, die in erster Linie Themen des Jugendsportsabgedeckt haben und in denen die Jugendleitercard und die Grundlagenausbildung des LSVS abgelegt wurden, wurden wir letztendlich gut auf die Aufgaben als Jugendtrainer vorbereitet und ich bekam quasi direkt die Möglichkeit das Gelernte in der Praxis anzuwenden. Die Erfahrungen, die ich dabei im Umgang mit Kindern und Jugendlichen gesammelt habe, denke ich, sind ein großer persönlicher Gewinn für mich und es hat mir zudem viel Freude gemacht, die sportliche und geistige Entwicklung der Kinder im Training zu verfolgen und zu gestalten.
Alles in allem kann ich für mich nur sagen, dass ich für mich mit dem FSJ die richtige Entscheidung getroffen habe. Zum einen gab mir das FSJ die Möglichkeit mir genauer über meine berufliche Zukunft klar zu werden, zum anderen haben mir mein Tätigkeitsfeld sowie die Menschen in den Einsatzstellen viel Freude bereitet und ich bin der Meinung, dass ich für mich persönlich einiges aus dem FSJ mitnehmen kann.
Pascal Neibecker, im Juli 2008
